Anklam 2005

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Am Mittwoch Abend setzten sich die ersten Jungs in Bewegung um mit ihren Autos einmal mehr zum legendären 11. internationalen Trabi Treffen nach Anklam zu starten. Und man höre und staune dieses Jahr komplett ohne Pannen.

Da einige den Brückentag am Freitag nicht freibekamen, sei es also Männern gegönnt gewesen, ihren Herrentag, naja Vatertag passt auch so langsam, gebührend zu feiern und unter vielen Gleichgesinnten und Freunden, auf die man sich schon den ganzen Winter wieder gefreut hatte, gemeinsam das ein oder andere Bierchen zu trinken. Aber natürlich hatten auch die Veranstalter wieder ein tolles Programm parat, welches mit vielen Spielen und Angeboten speziell zum Himmelfahrtstag zugeschnitten war. So wurde beispielsweise das schönste Outfit und der am besten geschmückte Trabi prämiert. Naja... was soll ich sagen? Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle dem Senior der Mosquitos! Das ist wohl sein Stammpokal. Aber auch verdient!! Der Tag ging so dahin und auch der Platz füllte sich zunehmend mit immer mehr Teilnehmern und Besuchern. Trotz des nicht grad besten Wetters.  Aber an die kühle Brise und den ein oder anderen Regenschauer hat man sich in den letzten Jahren ja bereits gewöhnt. So fand  der Tag letztlich am Abend seinen Höhepunkt mit einer großen Party und Stripshow  im großen Festzelt.

Der Freitag startete dann nach ausgeschlafenen Kater mit voller Vorfreude auf das Beschleunigungsrennen am Vormittag. Da jedoch Petrus diese Freude nicht mit uns teilte viel die 1/8 Meile wortwörtlich in Wasser. Besonders ärgerlich für unseren Hoppi. Da hatte er endlich seinen technischen Manko behoben und dann??? Regen, Regen, Regen!!! Welcher letztlich zum Rennabbruch führte. Aber gut... konnte ja keiner was dafür. Zeitgleich zum Start des Rennens begannen auch die Bewertungen in diversen Kategorien.
Ja ich muss schon sagen der Freitag war voll gepackt mit unzähligen Highlights. So startete nach einem kräftigen Mittagessen, am frühen Nachmittag die jährlich wiederkehrende und beliebte Inselralley und der Platz lichtete sich. Pünktlich zum Beginn des Boom-Car Wettbewerbes waren aber alle wieder ran. Wollte doch jeder bewesen wie laut er doch ist.
Ab 20:00 Uhr war mit der Siegerehrung des Tages der Startschuss zur Party gefallen welche wieder bis in die Morgenstunden ging...!

Am Samstag morgen stand zunächst erstmal alles im Zeichen des DDR-Schriftzuges, welcher nachgestellt werden sollte und wofür händeringend Autos benötigt wurden. Da der Platz, wo dieses stattfand bis Mittag wieder geräumt sein musste. Nicht ganz einfach. Denn auf Grund der Feierei vom Vorabend viel es keinem wirklich einfach sich aus den Federn zu bemühen. Ist aber auch eine blöde Zeit. Wäre vielleicht nicht schlecht,  das Nachstellen des Zeichens auf den Nachmittag zu legen. Aber nichts desto trotz fanden sich genügend Autos, sodass auch dieser Schriftzug erfolgreich dargestellt werden konnte. Im Anschluss nutzten viele den Tag zur freien Verfügung. Die einen fuhren nach Polen. Die anderen sind essen gegangen und wieder andere bummelten über den Platz.
Um 15:00 Uhr dann startete die Rundfahrt durch den Altkreis Anklam. Für Interessenten hieß dies, sich schon um 14:00 Uhr zur Aufstellung bereit zumachen.
Zum Abend hin startete dann endlich die lang ersehnte und von allen froh erwartete Siegerehrung der Fahrzeuge in den einzelnen Kategorien. Nachdem alle Pokale verteilt waren und sich das Festzelt immer mehr füllte, begann um 21:00 Uhr endlich die Gruppe "Right Now" ihre spektakuläre Cover-Show. Jahr für Jahr wieder immer eine Riesenparty  mit bombastischer Stimmung. Die Jungs und Mädels verstehen ihr Handwerk und schaffen es spätestens nach 2 Minuten jeden in ihren Bann zu ziehen und zu feiern. Gegen 23:00 Uhr wurde es bunt am Himmel über dem Flugplatz von Anklam, denn es startete ein großes Höhenfeuerwerk und man sah nur noch erstaunte Gesichter, turtelnde Päarchen und naja ein paar Verrückte die meinten das Feuerwerk sei noch nicht laut genug und es mit ihren Hupen begleiten zu müssen. Die Leute werden es wohl nie lernen. Nach gut einer halben Stunde war das Lichtspektakel wieder vorbei und die Party ging im Festzelt bis in die frühen Morgenstunden
feucht fröhlich weiter.

Am Sonntag stand dann die große Abreisewelle an. Wir haben es tatsächlich geschafft ohne technische Pannen wieder zurück zu kommen, aber dafür haben wir so ziemlich jeden Stau mitgenommen den wir kriegen konnten.
Aber mit der Erkenntnis das Anklam von Jahr zu Jahr besser wird und wir uns schon auf Anklam 2006 freuen und wiederkommen werden.

es berichtete für euch Britta

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Stand: 19. November 2006.