Am
Mittwoch
Abend setzten sich die ersten Jungs in Bewegung um mit ihren Autos einmal
mehr zum legendären 11. internationalen Trabi Treffen nach Anklam zu
starten. Und man höre und staune dieses Jahr komplett ohne Pannen.
Da
einige den Brückentag am Freitag nicht freibekamen, sei es also Männern
gegönnt gewesen, ihren Herrentag, naja Vatertag passt auch so
langsam, gebührend zu feiern und unter vielen Gleichgesinnten und Freunden,
auf die man sich schon den ganzen Winter wieder gefreut hatte, gemeinsam das
ein oder andere Bierchen zu trinken. Aber natürlich hatten auch die
Veranstalter wieder ein tolles Programm parat, welches mit vielen Spielen
und Angeboten speziell zum Himmelfahrtstag zugeschnitten war. So wurde
beispielsweise das schönste Outfit und der am besten geschmückte Trabi
prämiert. Naja... was soll ich sagen? Herzlichen Glückwunsch an dieser
Stelle dem Senior der Mosquitos! Das ist wohl sein Stammpokal. Aber auch
verdient!! Der Tag ging so dahin und auch der Platz füllte sich zunehmend
mit immer mehr Teilnehmern und Besuchern. Trotz des nicht grad besten
Wetters. Aber an die kühle Brise und den ein oder anderen Regenschauer hat
man sich in den letzten Jahren ja bereits gewöhnt. So fand der Tag letztlich am
Abend seinen Höhepunkt mit einer großen Party und Stripshow im großen
Festzelt.
Der Freitag
startete dann nach ausgeschlafenen Kater mit voller Vorfreude auf das
Beschleunigungsrennen am Vormittag. Da jedoch Petrus diese Freude nicht mit
uns teilte viel die 1/8 Meile wortwörtlich in Wasser. Besonders ärgerlich
für unseren Hoppi. Da hatte er endlich seinen technischen Manko behoben und
dann??? Regen, Regen, Regen!!! Welcher letztlich zum Rennabbruch führte.
Aber gut... konnte ja keiner was dafür. Zeitgleich zum Start des Rennens
begannen auch die Bewertungen in diversen Kategorien.
Ja ich muss schon sagen der Freitag war voll gepackt mit unzähligen
Highlights. So startete nach einem kräftigen Mittagessen, am frühen
Nachmittag die jährlich wiederkehrende und beliebte Inselralley und der
Platz lichtete sich. Pünktlich zum Beginn des Boom-Car Wettbewerbes waren
aber alle wieder ran. Wollte doch jeder bewesen wie laut er doch ist.
Ab 20:00 Uhr war mit der Siegerehrung des Tages der Startschuss zur Party
gefallen welche wieder bis in die Morgenstunden ging...!
Am
Samstag morgen stand zunächst erstmal alles im Zeichen des DDR-Schriftzuges,
welcher nachgestellt werden sollte und wofür händeringend Autos benötigt
wurden. Da der Platz, wo dieses stattfand bis Mittag wieder geräumt sein
musste. Nicht ganz einfach. Denn auf Grund der Feierei vom Vorabend viel es
keinem wirklich einfach sich aus den Federn zu bemühen. Ist aber auch eine
blöde Zeit. Wäre vielleicht nicht schlecht, das Nachstellen des Zeichens auf
den Nachmittag zu legen. Aber nichts desto trotz fanden sich genügend Autos,
sodass auch dieser Schriftzug erfolgreich dargestellt werden konnte. Im
Anschluss nutzten viele den Tag zur freien Verfügung. Die einen fuhren nach
Polen. Die anderen sind essen gegangen und wieder andere bummelten über den
Platz.
Um 15:00 Uhr dann startete die Rundfahrt durch den Altkreis Anklam. Für
Interessenten hieß dies, sich schon um 14:00 Uhr zur Aufstellung bereit
zumachen.
Zum Abend hin startete dann endlich die lang ersehnte und von allen froh
erwartete Siegerehrung der Fahrzeuge in den einzelnen Kategorien. Nachdem
alle Pokale verteilt waren und sich das Festzelt immer mehr füllte, begann um
21:00 Uhr endlich die Gruppe "Right Now" ihre spektakuläre Cover-Show. Jahr
für Jahr wieder immer eine Riesenparty mit bombastischer Stimmung. Die
Jungs und Mädels verstehen ihr Handwerk und schaffen es spätestens nach 2
Minuten jeden in ihren Bann zu ziehen und zu feiern. Gegen 23:00 Uhr wurde
es bunt am Himmel über dem Flugplatz von Anklam, denn es startete ein großes
Höhenfeuerwerk und man sah nur noch erstaunte Gesichter, turtelnde Päarchen
und naja ein paar Verrückte die meinten das Feuerwerk sei noch nicht laut
genug und es mit ihren Hupen begleiten zu müssen. Die Leute werden es wohl
nie lernen. Nach gut einer halben Stunde war das Lichtspektakel wieder
vorbei und die Party ging im Festzelt bis in die frühen Morgenstunden
feucht fröhlich weiter.
Am
Sonntag stand dann die große Abreisewelle an. Wir haben es tatsächlich
geschafft ohne technische Pannen wieder zurück zu kommen, aber dafür haben wir so
ziemlich jeden Stau mitgenommen den wir kriegen konnten.
Aber mit der Erkenntnis das Anklam von Jahr zu Jahr besser wird und wir uns
schon auf Anklam 2006 freuen und wiederkommen werden.
es berichtete für
euch Britta